Wann sinnvoll?
Wann sich Antiquitätentransport in Zürich lohnt
Die häufigsten Schäden, wenn Antiquitäten wie normale Möbel behandelt werden:
01
Furnier & Politur
Abgeplatzte Furnierkanten und Druckstellen in der Schellackpolitur sind Restauratorenarbeit – teuer und nie ganz unsichtbar.
02
Gelöste Verleimung
Alte Leime verzeihen keine Stösse: Nach hartem Absetzen wackelt der Stuhl, die Zarge klafft, das Möbel muss neu verleimt werden.
03
Klimastress
Trockene Heizungsluft im Fahrzeug oder feuchte Garage als Zwischenlager – Massivholz reisst, Furnier wölbt sich.
04
Unterversicherung
Standard-Umzugsversicherungen rechnen nach Gewicht – ein 40-Kilo-Sekretär im Wert von CHF 8'000.– ist damit nie gedeckt.
Gut erklärt
Warum alte Möbel anders transportiert werden
Antike Möbel haben zwei Schwachstellen, die moderne Möbel nicht kennen.
Erstens die Konstruktion: Historische Verleimungen mit Knochen- oder Hautleim reagieren auf Erschütterung und Klimawechsel – ein harter Stoss, und die Zarge löst sich.
Zweitens die Oberfläche: Furnier ist millimeterdünn auf das Trägerholz geleimt, Schellackpolituren sind druck- und wärmeempfindlich.
Deshalb wird nie Klebeband direkt aufs Holz geklebt, nie am Aufsatz gehoben und nie ohne vollflächige Polsterung verladen.
Die Partner arbeiten nach der Regel: erst sichern, dann bewegen. Türen und Schubladen werden fixiert oder separat verpackt, Marmorplatten und Spiegelaufsätze grundsätzlich einzeln getragen.
Beim Verladen kommt das Stück an die Fahrzeugwand, vollflächig gepolstert und mit breiten Gurten ohne Punktdruck verzurrt.
Und weil der Wert alter Möbel oft über dem liegt, was eine Standard-Transportversicherung abdeckt, wird der Wert vorab deklariert. Ideale Basis ist ein Wertgutachten oder eine Händler-Rechnung.
Verpackung & Schutz
- Verpackung
- Decken, Polsterecken, kein Klebeband auf Holz
- Sicherung
- Breite Gurte, vollflächige Anlage, Wandposition
- Demontage
- Aufsätze, Platten, Pendel separat verpackt
- Versicherung
- Wertdeklaration nach Gutachten möglich
Typische Einsätze
Diese Antiquitäten transportieren wir in Zürich
Vom einzelnen Erbstück bis zum kompletten Nachlass – typische Aufträge der Partnerbetriebe:
01
Kommoden & Sekretäre
Biedermeier, Barock oder Jugendstil – Schubladen raus, Beschläge geschützt, vollflächig gepolstert.
02
Stühle & Polstermöbel
Historische Bespannungen und filigrane Beine brauchen Einzelverpackung statt Stapelware.
03
Standuhren
Pendel und Gewichte werden ausgebaut und separat verpackt – das Uhrwerk reist erschütterungsarm.
04
Spiegel & Marmorplatten
Aufsätze und Platten werden grundsätzlich demontiert und stehend in Polsterrahmen gefahren.
05
Erbstücke & Nachlässe
Ganze Haushaltsauflösungen mit wertvollen Einzelstücken – sortiert, dokumentiert, an mehrere Adressen verteilt.
06
Auktions- & Händlerkäufe
Beim Antiquitätenhändler oder Auktionshaus gekauft – der Partner holt ab und liefert bis ins Zimmer.
Passt das zu Ihnen?
Für wen Antiquitätentransport ideal ist
Erbinnen & Erben
Das Erbstück aus dem Elternhaus kommt heil nach Zürich – auch aus Deutschland, mit sauberer Zollabwicklung.
Sammler & Liebhaber
Einzelstücke wechseln zwischen Wohnung, Restaurator und Lager – immer dokumentiert und wertversichert.
Händler & Auktionshäuser
Zuverlässige Auslieferung verkaufter Stücke an Kundschaft in Zürich und der ganzen Schweiz.
Preise
Was kostet Antiquitätentransport in Zürich?
Antiquitätentransporte werden pro Stück kalkuliert – Grösse, Empfindlichkeit und Wert bestimmen den Aufwand. Richtwerte für Zürich, den Festpreis nennt der Partner nach Ihrer Anfrage:
Richtwerte Zürich · CHF
- Einzelstück gesichert, innerhalb Zürich
- ab CHF 300.–
- Empfindliches Stück mit Vollverpackung (Furnier, Marmor, Uhr)
- ab CHF 600.–
- Mehrere Stücke / Nachlass-Teiltransport
- auf Anfrage
- Erbstück als Beiladung aus Deutschland nach Zürich
- auf Anfrage – deutlich günstiger als Einzelfahrt
- Erhöhte Versicherungsdeckung nach Wertgutachten
- nach Deklaration
Biedermeier-Kommode, Kreis 6 → Zollikon, inkl. Vollverpackungab ~CHF 400.–
Standuhr inkl. Pendel-Ausbau, innerhalb Zürichab ~CHF 350.–
Inklusive & Zusatz
- ●Zustandsfotos vor dem Verpacken auf Wunsch
- ●Demontage und Wiederaufbau von Aufsätzen und Platten
- ●Kombination mehrerer Stücke auf einer Tour spart Kosten
- ●Zwischenlagerung in trockenen, temperierten Räumen organisierbar
Richtwerte. Den verbindlichen Festpreis in CHF nennt der Partnerbetrieb nach Ihrer kostenlosen Anfrage.
Offerte anfordern →Der Ablauf
So läuft Ihr Auftrag
01
Anfrage mit Fotos
Stück, Masse, Zustand und Wert grob beschreiben – Fotos von Oberfläche und Schwachstellen helfen bei der Planung.
02
Offerte & Wertdeklaration
Der Partner offeriert Verpackung, Transport und Versicherungsdeckung – bei hohen Werten auf Basis Ihres Gutachtens.
03
Verpacken & Verladen
Schubladen sichern, Aufsätze demontieren, vollflächig polstern – dann an der Fahrzeugwand verzurrt.
04
Lieferung & Kontrolle
Am Ziel wird ausgepackt, aufgebaut und der Zustand gemeinsam kontrolliert – erst dann ist der Auftrag abgeschlossen.
Vor Ort
In ganz Zürich und der Agglomeration unterwegs
Abholung und Lieferung in allen Kreisen und Quartieren – bei engen Treppenhäusern mit Tragehilfe, bei Parkplatznot mit vorbereiteter Halteposition:
+ Agglomeration: Winterthur · Uster · Dietikon · Dübendorf
FAQ
Häufige Fragen zu Antiquitätentransport in Zürich
Was kostet ein Antiquitätentransport in Zürich?
Ein gesichert transportiertes Einzelstück startet bei rund CHF 300.–. Empfindliche Möbel mit Vollverpackung – etwa Furnierkommoden, Standuhren oder Stücke mit Marmorplatte – beginnen bei CHF 600.–.
Mehrere Stücke und Nachlässe werden individuell offeriert; als Beiladung sinken die Kosten deutlich.
Wozu brauche ich ein Wertgutachten?
Als Versicherungsbasis. Standard-Transportversicherungen rechnen nach Gewicht und bilden Antiquitätenwerte nicht ab.
Mit einem Gutachten oder einer Händler-Rechnung wird der reale Wert vorab deklariert und der Transport entsprechend gedeckt. Für grobe Schätzungen genügen oft auch aktuelle Auktionsergebnisse vergleichbarer Stücke.
Wie wird Furnier beim Transport geschützt?
Durch vollflächige, weiche Verpackung ohne Punktdruck: Decken direkt am Möbel, darüber Folie – nie umgekehrt, und nie Klebeband aufs Holz. Kanten bekommen Polsterecken, empfindliche Flächen eine zusätzliche Kartonlage. Getragen wird am Korpus, nie an Aufsätzen, Gesims oder Beschlägen.
Könnt ihr ein Erbstück aus Deutschland nach Zürich holen?
Ja, das ist ein Kernfall. Erbschaftsgut kann zollfrei in die Schweiz eingeführt werden – dafür gibt es das Formular 18.46 mit Nachweis der Erbschaft. Beim Wohnsitzwechsel gilt Übersiedlungsgut mit Formular 18.44.
Die Partner bereiten die Papiere vor, und als Beiladung im Sammeltransport bleibt die Fahrt bezahlbar.
Werden Standuhren und Spiegelaufsätze demontiert?
Ja, grundsätzlich: Pendel und Gewichte werden ausgebaut, Spiegelaufsätze und Marmorplatten separat stehend verpackt. Das verhindert die typischen Transportschäden – gebrochene Aufhängungen, gerissene Spiegel, ausgeschlagene Uhrwerke. Der Wiederaufbau am Zielort gehört zum Auftrag.
Sind die Stücke unterwegs versichert?
Ja, über die Transportversicherung des Partnerbetriebs – bei deklariertem Wert bis zur deklarierten Summe. Der Zustand wird auf Wunsch vor dem Verpacken mit Fotos festgehalten, sodass im Schadenfall klar ist, was wann passiert ist. Ideelle Werte lassen sich nicht versichern – umso wichtiger ist die Verpackung.
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